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Freitag, 15. April 2011

„Und tötet sie, wo immer ihr auf sie trefft...“

So beginnt der Koranvers 191 in der Sura Al-Baqara. Es ist einer der Koranverse, die am meisten von Islamgegnern oder Islam- bzw. Muslimhassern zitiert werden. Damit möchten sie belegen wie aggressiv, intolerant und gewaltbejahend der Koran bzw. der Islam ist. Passt ja auch irgendwie in das allgemein verbreitete Bild vom Islam und den Muslimen, das mit Terror, Gewalt und Unterdrückung in Zusammenhang gebracht wird. Solche Leute wollen uns glauben machen, dass das Töten eines „Ungläubigen“ für Muslime genauso Pflicht ist wie z.B. das fünfmalige Gebet.

Nicht nur eine absurde Vorstellung, sondern eher ein Fall für den Psychiater.
Seit über 1.400 Jahren leben Christen, Juden und Andersgläubige in den muslimischen Kernländern mit Muslimen zusammen. Entweder haben die Muslime und ihre Führungen in dem anderthalb Jahrtausend des Zusammenlebens den Koran völlig falsch verstanden und praktiziert oder diesen besagten Menschen und ihren Organisationen geht es um etwas anderes.

Weiterhin bringen Fakten der Geschichte und selbst oberflächliche Studien ein anderes Ergebnis zutage: Es sind mehr Muslime getötet worden in den letzten Jahrzehnten (z.B. mehrere zehntausend Zivilisten im Irak und Afghanistan) als umgekehrt. Der letzte Genozid auf europäischem Boden wurde an Muslimen (8000 Bosniaken in Srebenica) verübt. Auf was haben sich diese Leute berufen als sie die Muslime getötet haben? Es geht hier nicht darum, die von Muslimen verübte Morde zu verschleiern oder mit dem Islam begründete Terrorakte zu relativieren. Es geht eher darum ein falsches Bild zurechtzurücken und einen sich weiter vertiefenden Hass gegen den Islam und die Muslime zu entlarven.

Ein Student der Islamwissenschaft im 1. Semester wird der Zusammenhang der oben genannten Verse deutlich, wenn das Fach Koranexegese (Tafsir) besucht. Denn da wird sein Dozent ihm die Regeln der Exegese erläutern. So wird dieser ihm die Bedeutung der eingangs erwähnten Stelle mit der folgenden Koranpassage im Kontext erklären: „Und kämpft auf Allahs Weg gegen diejenigen, die gegen euch kämpfen, doch übertretet nicht! Allah liebt nicht die Übertreter. Und tötet sie, wo immer ihr auf sie trefft ….Wenn sie jedoch aufhören, so ist Allah Allvergebend und Barmherzig“ (2:190ff). Damit wird auch der historische Zusammenhang ersichtlich, bei dem es um die Verteidigung des Lebens der Muslime zur Zeit des Propheten Muhammad (s) ging, die verfolgt und getötet wurden. Zudem bin ich mir auch aufgrund dieser korrekten Erklärung der Bedeutung sicher, dass die gegenwärtigen Auswüchse der Entstellung des Islam und das unrechtmäßige Töten von Unschuldigen und Zivilisten bald aufhören wird. Dafür sind auch eindeutige Anzeichen vorhanden.

Was aber bleibt und weiter wirken wird, ist die Saat des Hasses der Islamhasser, auf dem nichts Gutes gedeiht. Zudem bleibt die Frage, aus welchem Grund muslimische Zivilisten massiv durch das Militär westlicher Staaten getötet werden und wann das aufhören wird?
Muslime im Westen brauchen sich nicht verstecken und können die vielen guten Beispiele erwähnen, die Gutes aus der Überzeugung des islamischen Glaubens leisten. muslimehelfen ist z.B. ein Paradebeispiel dafür, dass der Islam und die Muslime Menschenleben retten und nicht töten. Denn die Muslime deuten das koranische Prinzip seit Jahrhunderten richtig, das da lautet: „...Und wer es am Leben erhält, so ist es, als ob er alle Menschen am Leben erhält...“ (5:32)

Rüştü Aslandur, muslimehelfen

Freitag, 7. Januar 2011

Gerechtigkeit führt zu Gottesfurcht


Die Grundlage und die Essenz des islamischen Glaubens ist der Eingottglaube, d.h. der Monotheismus (arab. Tauhid). Wie wirkt sich dieser Glaube an den Einen einzigen Gott in der Gesellschaft aus?
Wenn es Menschen gibt, die den Tauhid verinnerlicht haben, dann gründen die Beziehungen dieser Menschen und die Institutionen zur Führung und Leitung der Menschen in dieser Gesellschaft auf GERECHTIGKEIT.
Dies weil eine der wichtigen Eigenschaften Allahs al-'Adl ist. Das bedeutet, dass Allah niemals ungerecht handelt, mit Recht und Gerechtigkeit urteilt, und all seine Handlungen auch nach diesem göttlichen Prinzip ablaufen. Allah lässt ja aber auch Ungerechtigkeit zu! Warum? Damit wir bereits in diesem Leben Gerechtigkeit begründen, gerecht handeln und damit Gerechtigkeit eine Norm wird! Somit soll eine starke Bande zwischen Allah, dem Schöpfer und dem Gläubigen entstehen. Gerecht zu sein und aufrichtig zu handeln ist so entscheidend gemäß dem islamischen Glauben, dass sogar der (natürliche) Vorzug der Bande gegenüber den Eltern oder Verwandten - die stärkste menschliche Bande überhaupt - an zweite Stelle rückt:

„O die ihr glaubt, seid Wahrer der Gerechtigkeit, Zeugen für Allah, auch wenn es gegen euch selbst oder die Eltern und nächsten Verwandten sein sollte! ... Darum folgt nicht der Neigung, dass ihr nicht gerecht handelt! Wenn ihr (die Wahrheit) verdreht oder euch (davon) abwendet, gewiss, so ist Allah dessen, was ihr tut, Kundig. “ (Koran 4:135)

Gerechte Behandlung führt zu Gottesnähe und drückt Gottesfurcht aus. Selbst wenn Abneigung gegenüber jemandem oder einer Gruppe Menschen existieren würde, auch dann dürfte dies niemals zu ungerechter Bewertung und Behandlung gegenüber diesen Menschen führen (siehe dazu: Koran 5:8). Und die Warnung an die Gläubigen ist: Wer ungerecht handelt, der soll Allah, den absolut Gerechten, fürchten!
Diese Gedanken und Überlegungen sind mir diese Woche in den Kopf gekommen, als ich den feigen und grausamen Anschlag an den koptischen Christen in Ägypten mitbekommen habe und mich gefragt habe, ob es richtig ist dazu zu schweigen.

Rüştü Aslandur, muslimehelfen

Freitag, 3. Dezember 2010

Tod meiner Schwester

Inna lillahi wa inna ilaihi raadschi'un - von Allah kommen wir und zu Ihm kehren wir zurück.

Jemand hat mal gesagt, dass das Leben auf dieser Erde die Zeit zwischen dem Adhan (Gebetsruf), der bei der Geburt eines Menschen gesprochen wurde und dem Gebet, der bei seinem Tod für ihn verrichtet wird, ist.

Letzten Donnerstag rief mich Bruder Adnan aus Hamburg an. Er leitet unsere muslimehelfen-Ansargruppe in Hamburg, unsere ehrenamtlichen Helfer, die seit Jahren sehr erfolgreich Benefizveranstaltungen organisieren. Von den Spenden dieser Benefizveranstaltungen haben bisher tausende Bedürftige profitiert. Unserer Ansargruppe lagen besonders Waisenkinder am Herzen, so dass sie mehrere Male ein Sommerfest für Waisenkinder durchführten, für das sie sich monatelang vorbereiten mussten.

Die Nachricht, die mir Bruder Adnan am Telefon übermittelt, erschütterte mich: Unsere Schwester Najla aus dieser Ansargruppe war bei einem tragischen Autounfall umgekommen!
Es war im letzten Sommerfest, bei der ich Schwester Najla zum letzen Mal gesehen hatte. Sie war die „rechte Hand“ von Adnan. Obwohl sie als Ärztin beruflich sehr beschäftigt war, gönnte sie sich keine Ruhe: Sie setzte ihre ganze freie Zeit in der Ansargruppe ein, unterrichtete Kinder und Jugendliche in der Moschee und stand zur Verfügung, wenn der Einsatz für Allah und den Islam gefragt war. Sie tat dies stets ohne sich in den Vordergrund zu drängen oder Aufmerksamkeit für sich zu beanspruchen. So war sie Vorbild für viele jüngere Geschwister in ihrem Umfeld.

Beim letzten Sommerfest hatte ich sie zuletzt gesprochen. Aber wer außer Allah konnte wissen, dass dies das letzte Mal sein sollte. Wie gerne hätte ich ihr gesagt, dass ich sie als Schwester schätze und ihren Einsatz bewundere. Diese Wertschätzung werde ich nun in meinen Duas (Bittgebeten) für sie ausdrücken.

Möge Allah sie in Seine Barmherzigkeit aufnehmen und ihr für ihre Anstrengungen das Paradies geben. Die Worte unseres geliebten Prophet (s) drücken auch meine Gefühle und die von muslimehelfen aus. Als der Sohn des Propheten (s) gestorben war, sagte er (s): „Die Augen vergießen Tränen und die Herzen trauern.“

Rüştü Aslandur, muslimehelfen

Freitag, 5. November 2010

„Kann ich Euch vertrauen?“

Ist das eine Frage, die ihr euch mal in Zusammenhang mit muslimehelfen gestellt habt?
Diesen und ähnlichen Fragen begegnen wir nicht nur in der Zeit des Kurban.
Ich sehe dieses Hinterfragen weder kritisch, noch überflüssig an. Im Gegenteil. Vertrauen ist einer der elementarsten Bedingung, die erfüllt sein muss, wenn Menschen eine Beziehung eingehen: In der Ehe, beim Handel, bei der Auswahl eines Lehrers usw. Und nicht zuletzt vertrauen wir Muslime auf einen Menschen, der die abschließende Offenbarung Gottes erhielt und verkündet hat. Nicht zufällig hat Allah, der Erhabene, solch einen Gesandten erwählt, der von seinen Landsleuten den Beinamen „al-Amin“ (der Vertrauenswürdige) erhielt.
Also ist es auch gut, dass jemand versucht herauszufinden, ob eine Hilfsorganisation mit seinen Spenden vertrauenswürdig umgeht und im Falle des Kurban, seine Pflicht der Kurbanschächtung islamisch korrekt vornehmen lässt.

Wie können wir aber das Vertrauen der Menschen, die durch muslimehelfen, Bedürftige unterstützen wollen, gewinnen? Vor allem, wenn wir uns nicht persönlich kennen? Kaum jemand wohnt ja in der Nähe unseres Büros und hat die Möglichkeit einen face-to-face Kontakt herzustellen. Das ist also kein einfaches Unterfangen.
Wir haben ja eigentlich nur die Kommunikationskanäle wie die mh-Zeitschrift, Webseite, Facebook-Seite, Blog, mit der wir etwas mitteilen können. Oder jemand ruft bei uns an und stellt die Fragen, die ihn bewegen, direkt an uns.
Am Beispiel von mir selbst möchte ich aufzeigen, wie ich selbst Vertrauen zu muslimehelfen gewonnen habe. Denn das kann ich am besten nachverfolgen und aufzeigen.
Seit seiner Gründung habe ich muslimehelfen mehr als 15 Jahre als ehrenamtlicher Helfer unterstützt: Ich habe (gebrauchte) Rollstühle für Afghanistan besorgt, Medikamente für Bosnien gesammelt, Spenden für verschiedene Projekte weitergegeben und auch Kurban für mich und meine Familien schächten lassen. Informationen bekam ich über muslimehelfen von manchen Geschwistern und durch Briefe und Publikationen. Ganz toll fand ich die Tatsache, dass muslimehelfen aus einer Initiative von deutschsprachigen Muslimen entstand. Nun bin ich seit etwa acht Jahren bei muslimehelfen beschäftigt. Meine Kurbanhilfe und meine Unterstützung für muslimehelfen gehen noch intensiver weiter. Das bedeutet, dass mein Vertrauen gewachsen ist, nachdem ich noch mehr Einsicht in die Arbeit von muslimehelfen bekommen konnte.

Alhamdulillah hatte ich vor einiger Zeit auch sogar die Gelegenheit bei Kurbanprojekten vor Ort anwesend zu sein. So konnte ich auch als Augenzeuge in Veranstaltungen darüber berichten wie die Kurbanschächtung und –verteilung konkret vor Ort abläuft.
Damit ihr nachvollziehen wie Kurban in den Projektländern abläuft , haben wir für euch einen Film auf Youtube hineingestellt:
http://www.youtube.com/watch?v=M73ZO45tnas

Unsere Projektpartner versuchen gewissenhaft den Auftrag der Kurbanschächtung durchzuführen. Sie versehen die Opfertiere mit den Namen der Kurbanspender (siehe Foto).
Nach der Schächtung schicken wir jedem Spender dann eine Kurban-Urkunde zu, die bestätigt, dass wir in seinem Namen den Kurban schächten ließen.

Wassalam
Rüstü Aslandur, muslimehelfen

Dienstag, 7. September 2010

Ramadanbriefen 10 von 10

As-Salamu alaikum liebe Leute,

wir wünschen Dir und Deiner Familie ein frohes Fest des Fastenbrechens, möge Allah unsere Anstrengungen in diesem Monat annehmen und diese als Anlass dafür nehmen uns zu vergeben.

Denke auch an Deine Zakatu-l-Fitr. Auf der muslimehelfen-Ramadanseite kannstu Du diese Abgabe noch bis zum Mittag des ersten Festtages per Telefon oder online abbuchen lassen.

Unsere Bittgebete für heute:
  • O Barmherziger, Du hast uns den Ramadan erleben lassen und uns die Möglichkeit gegeben darin zu fasten und gute Werke zu tun. Nimm unsere Gottesdienste an und belohne sie aufs Beste. Lass uns weitere Ramadantage in den nächsten Jahren erleben, damit wir weiterhin Segen und Belohnungen des Ramadans erhalten. Lass uns im Jenseits zu denen gehören, die durch das Paradiestor Ar-Rayyan, das nur für die Fastenden bestimmt ist, eingelassen werden.

  • O Allah, lass uns ein freudiges Fest erleben, an dem wir die Freude Deiner Belohnung für unsere Gottesdienste im Ramadan spüren. Lass auch für unsere Geschwister auf der ganzen Welt dieses Fest ein freudiges Ereignis sein. Gib unseren Geschwistern Erleichterung durch unsere Bittgebete und Spenden. Belohne Du sie für ihre Entbehrungen vielfach im Jenseits. Verbessere Du ihre schwierige Situation und mache ihr Leben leichter und erträglicher.

  • O Allah es gibt keinen Gott außer Dir, die Herrschaft gehört Dir, Du bist der König der Könige. Du bist der Schöpfer alles Bestehenden, alles ist von Dir allein abhängig. Es gibt keine Kraft und Macht außer bei Dir. Nimm unsere Gebete an, Du bist der Hörende, der Wissende. Vergib uns und umfasse uns mit Deiner Barmherzigkeit. Ya Rahman, Ya Rahim. Wir sind Deine Diener, Du bist unser Herr. Vergib uns wie ein Herr seinen Knechten vergibt. Verlasse uns nicht und überlasse uns niemals uns selbst. Gelobt seist Du und der Segen und das Heil seien auf Deinen Gesandten.
(Wer die muslimehelfen Newsletter erhalten möchte, kann sich mit einer einfachen Mail mit der Betreff: "Ramadanbrief" bei info@muslimehelfen.org anmelden.)

Montag, 6. September 2010

Ramadanbriefen 9 von 10

As-Salamu alaikum liebe Leute,

es sind nur noch wenige Tage, die uns von einem inschallah freudigen Fest mit Familie undFreunden trennen. Doch überall auf der Welt gibt es Menschen, denen es nicht so gut geht wie uns. Schenk Freunde in diesen letzten gesegneten Tagen, indem Du für Menschen in Not betest. Lade zu Beispiel Deine Mitmenschen zu einem gemeinsamen Iftar ein. Oder Spende und hilf jenen, die auf Deine Hilfe dringend angewiesen sind.

Möge Allah (t) Dich zu Seinem gottergebenen Diener machen und Dich mit dem Paradies belohnen.

Denke auch an Deine Zakatu-l-Fitr. Hier kannst Du diese Abgabe noch bis zum Mittag des ersten Festtages per Telefon oder online abbuchen lassen.
Unsere Bittgebete für heute:
  • O Herr, beschütze mich in dieser Welt vor Sünden und vor den Fallen des Schaitan und bewahre mich im Jenseits vor der schweren Abrechnung und vor der Strafe des Höllenfeuers. Lass mich im Diesseits Gefährten der Gläubigen und Gottergebenen sein und erwecke mich in der nächsten Welt mit ihnen. O Allah, erlaube es mir durch Deine Barmherzigkeit im Jenseits Nachbarn der Propheten und Rechtschaffenen zu werden.

  • O Barmherziger, mache mir meine Abrechnung am Jüngsten Tag leicht. Schlage mein Buch der Taten nicht auf und beschäme mich nicht mit meinen Sünden, die darin vermerkt sind. Gib mein Buch der Taten von meiner rechten Seite. Lege meine wenigen guten Taten in die Waagschale und gib mir dafür vielfache Belohnung. Lösche mit Deiner unendlichen Gnade meine Sünden und schlechten Handlungen aus und lege sie nicht in meine Waagschale am Jüngsten Tag.

  • O Allah, wir haben für Dich den ganzen Monat gefastet, Du weißt, dass wir das mit reiner und aufrichtiger Absicht getan haben. Und Du hast versprochen, dass, wenn wir aufrichtig sind, dass Du uns von Deinen unermesslichen Schätzen belohnen wirst. O Besitzer der Schätze des Universums, versage uns nicht Deine Belohnung für das Fasten. Gib uns vielfache Belohnung für unsere Gottesdienste. Lass uns am Jüngsten Tag zu den Glücklichen und Frohen gehören, deren Gesichter strahlen, weil ihnen vergeben wurde und sie ins Paradies eingelassen wurden.

(Wer die muslimehelfen Newsletter erhalten möchte, kann sich mit einer einfachen Mail mit der Betreff: "Ramadanbrief" bei info@muslimehelfen.org anmelden.)

Sonntag, 5. September 2010

Ramadanbriefen 8 von 10


As-Salamu alaikum liebe Leute,

bald sind die Fastentage im Ramadan vorbei und wir haben nur noch wenige Tage Zeit, um Gottesdienste, Duas und gute Werke in diesem besonderen Monat zu verrichten. Heute ist eine der ungeraden Nächte, bei der sich diese Möglichkeit am besten bietet. Möge Allah uns die Absicht und den Willen geben diese durchzuführen.

Unsere Bittgebete für heute:
  • O Herr, stärke meinen Iman, vermehre meine Gottesfurcht, mehre mich an Wissen im Islam und befähige mich noch mehr Gottesdienste zu vollbringen. Mache mich zu einem Vorbild und zum Licht für meine Umgebung. Erleuchte meinen Weg mit dem Koran. Lasse mich die Sunna Deines geliebten Gesandten (s) lieben und praktizieren. Nimm mein Leben nach dem Koran und das Befolgen der Sunna zum Anlass für meine Vergebung.

  • O Allah, lass mich als Muslim leben und als Muslim sterben. Lass mich nie vom Islam entfernen und lass mich keinen Augenblick leben ohne an Dich zu denken. Lass mein Leben erfüllt sein von Dir und von Deiner Religion, so dass ich keine andere Erfüllung für mein Leben benötige. Mache mir nach dem Tod mein Grab zu einem Vorgarten des Paradieses und nicht zu einem Vorhof der Hölle.

  • Lass mich am Jüngsten Tag unter Dem Banner Deines geliebten Gesandten versammeln und erlaube mir vom Becken des Propheten (s) zu trinken. Hilf mir am Jüngsten Tag, an dem es keine Hilfe und Unterstützung gibt, außer von Dir. Gib mir am Jüngsten Tag einen Schatten, an dem es keinen Schatten außer bei Dir. Zähle mich zu Deinen gläubigen Dienern und lass mich ins Paradies in die Nähe unseres geliebten Propheten Muhammad (s).
(Wer die muslimehelfen Newsletter erhalten möchte, kann sich mit einer einfachen Mail mit der Betreff: "Ramadanbrief" bei info@muslimehelfen.org anmelden.)

Ramadanbriefen 7 von 10

As-Salamu alaikum liebe Leute,

bitte denke auch an Ihre Zakatu-l-Fitr und erinner Deine Bekannten und Verwandten daran. (Online-Spende) Möge Allah uns in den letzten Tagen vollständig von unseren Sünden reinwaschen.

Unsere Bittgebete für heute:
  • Allah, ich ersuche Deine Zufriedenheit und Dein Wohlgefallen. Wenn Du mit mir zufrieden bist, dann benötige ich nicht die Zustimmung und die Gunst anderer. O Herr, gib mir innere Zufriedenheit und Ruhe in meinem Herzen. Und gib mir Unruhe und Unzufriedenheit, wenn ich Deine Gunst verliere und Deine Grenzen überschreite. O Allah, mache die Engel zu meinen Gefährten und den Schaitan zu meinem Feind. Und mache nicht den Teufel zu meinem Gefährten und lass die Engel nicht Zeugen für meinen Ungehorsam sein.

  • Allah, Du bist der, der alles Wissen besitzt und es gibt niemanden, der über Dir an Wissen steht. Verleihe mir Wissen von Deinem Wissen, gib mir Weisheit von Deiner Weisheit, gib mir Weitblick von Deinem Weitblick und verleihe mir Einsicht und Verständnis in die Dinge. Gib mir diese Fähigkeiten, damit ich bei meinen Handlungen Deine Gunst erlange.

  • Herr, mache mir und meiner Familie die Versorgung weit, beschütze mich und meine Familie vor Gefahren und vor Unglück. Führe mich und jedes einzelne Mitglied meiner Familie zum Islam und halte uns auf dem Rechten Weg . Lass mich und meine Familie den Islam leben und uns für den Islam auf die beste Weise einsetzen. Mache uns zu guten Muslimen mit guten Charakterzügen und merze unsere schlechten Charaktereigenschaften aus.
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Freitag, 11. Juni 2010

Traditionelles Spendenpicknik von Selam e.V.


Das erfolgreiche traditionelle Spendenpicknik für die Waisenkinder von Selam e.V. findet auch inschallah dieses Jahr in Dortmund statt.
Familien besonders mit Kindern freut dieser Picknik, da die Kinder frei herumtoben können und verschiedene Spiele machen können.
Inschallah wird auch unser Mitarbeiter Rüstü Aslandur dort sein und aktuelle Information über die Waisenprojekte im allgemeinen geben.
Bitte erfragen Sie telefonisch an diesem Tag, ob die Veranstaltung aufgrund der gegebenen Wetterbedingungen stattfinden wird: 0171 6070851 oder 0178 7106245
Zeit: Sonntag, 13.06.10 ab 13h (gemeinsames Mittagsgebet)
Ort: Fredenbaum Park am großen Grillplatz (auf der großen Wiese neben dem Sportplatz), 44135 Dortmund, Einfahrt Lindenhorsterstr.
Veranstalter: Selam Bildungs- und Begegnungsstätte e.V., Dortmund

Freitag, 15. Januar 2010

Haiti: Was kommt nach der Akuthilfe?

muslimehelfen ist überall dort tätig, wo wir helfen können. Wir arbeiten mit Partnerorganisationen vor Ort zusammen. Sie setzen die Projekte für uns vor Ort um. Unsere Schwerpunkte liegen vor allem in Afrika und Asien. Leider hatten wir bisher keine Kontakte in Haiti. Jetzt lassen sich „auf die Schnelle“ auch keine Verbindungen zu Organisationen vor Ort aufbauen, denn die Kommunikation ist wegen der zerstörten Infrastruktur nur sehr schlecht möglich.

Grundsätzlich vergeben wir keine Spendengelder an Regierungen, Parteien etc., denn wir arbeiten unabhängig. Außerdem sind wir darum bemüht, dafür zu sorgen, dass die Hilfe auch tatsächlich bei den Bedürftigen ankommt.

Wir möchten auch keinen „blinden Aktionismus“ zeigen, nur um viel Spenden zu sammeln. Wir bemühen uns jedoch um Kontakte vor Ort und hoffen beim Wiederaufbau helfen zu können, denn die Menschen brauchen auch dann noch Hilfe, wenn die Medien schon längst wieder weg sind.

Es tut uns sehr leid, dass wir angesichts der großen Notlage der Menschen in Haiti keine Soforthilfe leisten können. Das sollte jedoch niemanden davon abhalten, zweckgebunden für Haiti zu spenden, wenn er damit die Wiederaufbauhilfe unterstützen möchte. Und jeder kann Dua (Bittgebete) für die Haitianer machen, denn kein Gebet bleibt bei Gott unerhört.

Freitag, 20. November 2009

Nachbereitung der Ramadan-projekte 2009 (3)

Ramadan 2009 in Kenia“

In Kenia wurde in Kooperation mit Tawfiq Muslim Youth für 10.000 Familien Lebensmittel verteilt. Den Bedüftigen wurde 4 Kilo Weizen- und 4 Kilo Maismehl, 3 Kilo Zucker, 3 Liter Öl, 3 Kilo Reis, 3 Kilo Bohnen, 1 Kilo Pasta, 1 Kilo Salz, 1 Kilo Speisefett, ½ Kilo Tomatenmark, ½ Kilo Tee und 300 Gramm Gewürze gegeben. Zu den Empfängern unserer Ramadanhilfe in Malindi zählen auch 15 Familien, die Opfer einer Großbrandkatastrophe wurden. Diese hatte zu Beginn Ramadan ihre Häuser zerstört.
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„Lebensmittelhilfen zu Ramadan in Indonesien“

muslimehelfen vermittelte die diesjährigen Zakatul-Fitr-Spenden auch nach Indonesien. Dort wurden zwischen 1. August und 30. September 2009 5.000 Familien Lebensmittel verteilt. Die meisten Geschwister, die eine Spende erhielten sind Opfer des Erdbebens gewesen.
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